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Vortrag von Sripad B.S Muni Maharaj

Bhakti Yoga - Handeln in Harmonie mit dem Göttlichen

25. Mai 2013

16.00 Harinam Sankirtan in der Grazer Innenstadt, Treffpunkt: Kaiserfeldgasse 19, 8010 Graz

17.00 Bhajan und Hari-katha mit Sripad B.S. Muni Maharaj in der

Theosophischen Gesellschaft
Kaiserfeldgasse 19
A-8010 Graz
tel. +43 316 816954

 
Der aufsteigende und der herabkommende Vorgang

Om Visnupada Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami

Vrindavan 3/10/1992

Wenn wir die Freuden dieser Welt genießen wollen, dann werden wir leiden, denn alle Arten von Krankheiten werden uns heimsuchen. Es ist die Aufgabe der Natur, dass man nicht genießen kann. Wer genießt, wird weinen müssen, denn dieser Genuss ist nicht wirklich. Jemand mag sagen: „Ich weiß, dass dieser Genuss oder diese Anhaftung und ihre Nebenwirkungen mir nur Leid bringen werden. Ich weiß es, aber trotzdem kann ich sie nicht aufgeben.“ Angenommen jemand ist es gewöhnt, eine bestimmte Art von Speisen zu sich nehmen, oder hat Anhaftung an seine Frau und Kinder. Er weiß, dass er gezwungen sein wird, diese Dinge aufzugeben. Er ist sich der Nachwirkungen dieser Anhaftungen bewusst, trotzdem kann er sie nicht loslassen. Er ist kein īsvara, er ist nur ein unbedeutender jīva, und deswegen kann er sich nicht beherrschen. Īsvara kann Seine Sinne beherrschen, aber jīva nicht.
Trotzdem gibt der bhakta seinen bhajan nicht auf. Immer weint er nach Krishna: „Oh Krishna, ich weiß das sollte man nicht tun, aber ich mache das, weil ich gefallen bin. Bitte erhebe mich!“

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Was ist der Unterschied zwischen 
Gott, Allah und Krsna?

Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

Das Wort „Gott“ drückt eine begrenzte Vorstellung aus. Die vollkommenste und höchste Vorstellung von Theismus finden wir nur in „Krishna“. „Allah“ bedeutet „der Größte“ und weist darauf hin, Gott besitze eine bestimmte Eigenschaft. Das ist eine Äußerlichkeit. Krishna aber ist die Quelle aller Arten von Macht. Es ist die richtige Bezeichnung.

 
Wen zieht der Höchste Herr an?

Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

Krishna, der Sohn Nanda Mahārājas, ist die Höchste Persönlichkeit Gottes. Dieser Krishna zieht alle drei Welten an. Der spirituelle Meister, der Krishna sehr lieb ist, verkörpert die anziehende Kraft Krishnas. Die Absolute Wahrheit ist allanziehend. Wen also zieht er an? Wie ein Magnet Eisen anzieht, nicht aber Holz, zieht der verehrungswürdige Herr jene an, die die Neigung haben, Ihm zu dienen. Durch Seine unbegreifliche Kraft der Zuneigung, Gnade und Lieblichkeit zieht der Herr gleichermaßen Seine eigenen Diener an und jene, die die Neigung verspüren, solche Diener werden zu wollen.

 

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Alles ist Dein

aus Srila Bhaktivinoda Thakuras Liederbuch Saranagati

Kommentar von Srila BR Sridhara Gosvami

 vastutah sakali tava, jīva keha naya

‘ahań’-‘mama’-bhrame bhrami’ bhoge śoka-bhaya (1)

Tatsächlich ist alles Dein, nichts gehört dem jīva. Während der jīva (durch das materielle Dasein) wandert, von der falschen Auffassung von „ich“ und „mein“verwirrt, lamentiert er und fürchtet sich.

‘ahań’-‘mama’ abhimāna ei mātra dhana

baddha-jīva nija bali’ jāne mane mana (2)

Tief im Inneren des Geistes betrachten die bedingten jīvas ihre falschen Vorstellungen von „ich“ und „mein” als ihren einzigen Reichtum.

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