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Frage: Nachdem der spirituelle Meister weggegangen ist, bleibt die Verbindung erhalten. Ist sich der spirituelle Meister immer noch der Handlungen seines Schülers bewußt?
Srila BR Sridhara Gosvami: Unsere Haltung sollte es sein, in Betracht zu ziehen, daß er alles von oben herab sieht.
Wir können kein vollständiges Wissen über Gurudeva besitzen. Einem Bhakta wurde von unserem Gurumaharaj Prabhupad Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur nach 15 Jahren Dienst als sannyasi gesagt: „Du hast mich nicht gesehen. Du konntest mich weder sehen noch treffen.“ Von diesem Beispiel können wir verstehen, daß es für die Schüler sehr schwierig ist zu erkennen, auf welcher Ebene sich Gurudeva befindet.
Er war einer der beliebtesten sannyasis unter Srila Prabhupadas Schülern, aber während der letzten Tage von Srila Prabhupada hat dieser sannyasi eine unabhängige Handlung unternommen, die diese Anmerkung von Gurumaharaja hevorgerufen hat: „Du konntest mir nicht begegnen, du konntest nicht erkennen, wer ich bin.“
In anderen Worten, wir verstanden, daß Gurumaharaja angedeutet hat: „Du versuchst ein Wahlwerber unter den grihastas zu sein – nicht mein Diener. Einige Leute und Geld stehen zu deiner Verfügung, und du denkst, ich möchte Nachfolger und Geld, und so unterstützt du mich mit diesen Dingen. Du denkst deine Leute und dein Geld gehören dir, und manchmal gibst du mir etwas als eine Art Bestechung, und dann kehrst du zurück um dein Vermögen aufrechtzuerhalten. […]Was immer du tust, muß völlig frei von jeder Verbindung mit der äußeren Welt sein. Keine Verbindung zur Außenwelt darf dich in irgendeiner Weise beeinflussen. Du mußt immer rein sein. Du kannst in der Welt handeln, aber du darfst keine Verbindung zu oder Anhaftung an diese Welt entwickeln. Das sollte die Haltung sein.“
Auf der anderen Seite sagte Vasudeva Datta zu Mahaprabhu im Namen aller Menschen: „Bitte nimm Dich ihrer an. Ich bleibe hier als Bürge. Wenn Du möchtest, kannst Du mich in die ewige Hölle schicken, aber bitte nimm Dich ihrer an.“ Doch diese Haltung ist von anderer Natur. Da ist kein Mangel an Vertrauen in das Zentrum, im Gegenteil, die höchste Stufe des Vertrauens in das Zentrum wird durch seine Worte an den Tag gelegt, obwohl er auf eigenes Risiko für die Allgemeinheit plädierte.
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